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Goldene Sandstrände und kristallklares Wasser – so lässt sich die Insel Fuerteventura am besten beschreiben. Kaum einer anderen Insel sieht man ihre Entstehungsgeschichte so an wie dieser kanarischen Insel. Schon beim Anflug auf Fuerteventura fallen die vielen Berge und Vulkane auf. Die zahlreichen Krater sind auf der ganzen Insel allgegenwärtig. Vulkane auf Fuerteventura sind keine Seltenheit, aber sind sie auch aktiv?

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Entstehung von Fuerteventura

Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln, die auf die gleiche Weise entstanden sind. Durch das Aufeinandertreffen tektonischer Platten kam es in dieser Region zu zahlreichen vulkanischen Aktivitäten. Dadurch wurden die Inseln über viele Jahrhunderte hinweg geformt und gestaltet. Der Ursprung der Insel ist an der kargen Landschaft zu erkennen. Auf der Insel gibt es kaum Bäume und viele Teile der Insel sind mit vulkanischem Gestein überzogen.

So bekommt man allein durch die faszinierende Landschaft eine gute Vorstellung von der Entstehung, ohne wirklich alle Informationen zu haben.

Gibt es aktive Vulkane auf Fuerteventura?

Fuerteventura ist eine Insel, die durch verschiedene Vulkanausbrüche entstanden ist. Seit langer Zeit gibt es jedoch keine aktiven Vulkane mehr auf der Insel. Obwohl es viele Hinweise auf die Entstehungsgeschichte der Insel gibt, sind die sichtbaren Vulkankrater nicht mehr aktiv.. Daher ist ein Vulkanausbruch auf der Insel derzeit unwahrscheinlich. Vor einigen Jahren gab es allerdings auf der Nachbarinsel La Palma einen spektakulären Vulkanausbruch, der für Schlagzeilen sorgte.

Inaktive Vulkane auf Fuerteventura

Da die Insel eine bewegte Vergangenheit mit vielen Vulkanausbrüchen hat, gibt es viele Überreste, die davon zeugen. Zum einen ist das Gestein auf der Insel vulkanischen Ursprungs und zum anderen gibt es einige sehr gut erhaltene Vulkankrater. Diese sind auf der ganzen Insel zu sehen, manche sind nur noch teilweise zu erkennen, andere sind gut erhalten, so dass man einen echten Vulkan erleben kann. 

Besonders auffällig ist die Vulkankette bei Corallejo. Hier reihen sich zahlreiche Krater aneinander. Diese sind schon von weitem sichtbar und bieten ein schönes Wandererlebnis rund um die Gipfel.

Calderon Hondo

Der Calderon Hondo ist der am besten erhaltene Vulkankrater der Insel. Der Kegel ist von allen Seiten noch völlig intakt und befindet sich in der Nähe der Ortschaft Lajares. Von dort aus lässt sich der Krater über eine kleine Wanderung erreichen und sogar erklimmen. Der Krater ist nur 278 Meter hoch, der Aufstieg ist also nicht besonders anspruchsvoll, sollte aber bei großer Hitze nicht unterschätzt werden, da das Gebiet kaum Schatten bietet. 

Der Krater ist etwa 70 Meter tief und kann nach dem Aufstieg einmal komplett umrundet werden. Teilweise ist der Rand recht breit und gut begehbar, einige Passagen sind jedoch ziemlich schmal, so dass höchste Vorsicht geboten ist.

Las Calderas

Der Vulkankrater Las Calderas ist zwar nicht so gut erhalten wie der Calderon Hondo, dennoch ist die Form des Vulkankegels gut zu erkennen. Dieser ist auf der westlichen Seite deutlich höher als auf der östlichen. Dies deutet darauf hin, dass die Lava vermutlich bei früheren Eruptionen an einer Seite durchgebrochen ist. Der angedeutete Krater hat einen Durchmesser von fast 500 Metern.

Montaña de la Arena

Der Berg Montaña de la Arena befindet sich in der Gemeinde La Oliva. Dieser Vulkan sieht auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Berg aus, ist aber auch einer der Vulkane, die auf der Insel entstanden sind. Genau genommen ist der Montaña de la Arena der jüngste der Vulkane auf Fuerteventura. Der Gipfel erhebt sich ganze 420 Meter über den Meeresspiegel und ragt damit recht markant aus der umliegenden Landschaft hervor. Besonders auffällig ist dass sich hier auf der östlichen Seite eine kleiner nebenkrater gebildet hat.

Montaña Roja

Der Berg Montaña Roja ist jedem bekannt, der schon einmal auf der Landstraße nach Corralejo* gefahren ist. Denn der Berg liegt direkt neben der Straße und wirkt beim Vorbeifahren sehr imposant. Dabei ist er gar nicht so hoch. Gerade einmal 280 Meter erhebt sich der Berg über den Meeresspiegel. Direkt hinter dem Montaña Roja befinden sich die Dünen von Corralejo, die ebenfalls ein Grund für einen Besuch dieser Gegend sind. 

Der Gipfel kann über einen Wanderweg erreicht werden, der jedoch bei starkem Wind schwierig zu begehen ist. Es ist ratsam, den Aufstieg bei mäßigem Wind zu beginnen. Von oben bietet sich ein beeindruckender Blick auf das Meer und die darunter liegenden Dünen.

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Eignen sich die Vulkane auf Fuerteventura zum Wandern?

Die vulkanische Aktivität der Inseln hat zahlreiche Berge und Hügel geformt, die sich hervorragend zum Wandern eignen. Der Calderon Hondo ist am besten erschlossen und über einen schönen Wanderweg leicht zu erreichen. Aber es gibt noch viele andere Vulkane, die sich zum Wandern eignen. Besonders die Volcanes de Bayuyo, die eine Reihe von Vulkanen bilden, bieten zahlreiche Wanderrouten. Auch für Mountainbiker ist die Region sehr gut geeignet.

Eine gute Vorbereitung ist jedoch immer erforderlich. Denn sowohl die Hitze als auch die karge Landschaft, die kaum Einkehrmöglichkeiten bietet, sind nicht zu unterschätzen.

Vulkane auf Fuerteventura: Fazit

Es gibt viele Vulkane auf Fuerteventura, die jedoch nicht mehr aktiv sind. Dies eröffnet die Möglichkeit, einen Vulkankrater aus nächster Nähe zu bestaunen. Für Abenteuerlustige eröffnen sich dadurch viele spannende Wandermöglichkeiten. Denn die Landschaft ist völlig anders, als man es in Mitteleuropa gewohnt ist. Deshalb sind Ausflüge auf Fuerteventura, aber auch auf den anderen Kanarischen Inseln, unvergesslich. 

Auch für Landschaftsfotografen bietet die mondähnliche Kraterlandschaft ein besonders schönes Fotomotiv. Besonders zum Sonnenuntergang lohnt sich der eine oder andere Aufstieg auf den Gipfel. Dabei gibt es viele Vulkane auf Fuerteventura, die sich als Motiv eignen!