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Fast jedes Jahr kommt eine neue Kamera auf den Markt und jedes Mal sind viele gespannt, welche neuen Funktionen diesmal präsentiert werden. Die Hersteller versuchen sich dabei regelmäßig zu übertrumpfen. Neue Funktionen sollen das Fotografieren erleichtern, können aber auch sehr komplex sein. Für Einsteiger erscheinen die grundlegenden Kameraeinstellungen oft wie eine Wissenschaft und jede neue Funktion bedeutet ein zusätzliches Einarbeiten.

Deshalb ist es äußerst wichtig, die Grundlagen zu beherrschen, damit die neue Technik einen nicht überfordert. Zudem ermöglicht ein sicherer Umgang mit der Kamera deutlich mehr Spaß am Fotografieren.

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Warum die richtigen Kameraeinstellungen so wichtig sind

Die richtigen Kameraeinstellungen sind beim Fotografieren von zentraler Bedeutung. Dabei gilt es zu beachten, dass es keine festen Einstellungen gibt, die in jeder Situation funktionieren. Die Gegebenheiten und Einsatzgebiete sind nämlich viel zu unterschiedlich. Ein Porträt erfordert oft ganz andere Kameraeinstellungen als eine Landschaftsaufnahme. 

Aus diesem Grund ist es notwendig zu verstehen, was die einzelnen Einstellungen bewirken und wie sie zusammenwirken. Auf diese Weise lässt sich die Kamera auf alle möglichen Situationen vorbereiten. Denn manche Situationen können dazu führen, dass mit den falschen Einstellungen kein brauchbares Foto entsteht. Außerdem spart es viel Zeit, wenn die Kameraeinstellungen bekannt sind und ohne großes Ausprobieren gezielt für die jeweilige Situation ausgewählt werden können.

Grundlegende Voreinstellungen der Kamera

Eine durchschnittliche Kamera hat viele Einstellmöglichkeiten. Dabei sind die Menüs voll mit verschiedenen Funktionalitäten. Viele davon sind nicht unbedingt relevant, andere wiederum sind unverzichtbar. Einige Einstellungen sind grundlegend, um unabhängig vom Motiv gut fotografieren zu können. Diese sollten direkt nach dem Kauf eingestellt werden, da sie in der Regel nicht oft geändert werden.

Das richtige Format wählen

Nichts ist ärgerlicher, als nach einer Fotoreise das falsche Format eingestellt zu haben. Es gibt zwei wichtige Formate, die eingestellt werden können. Zum einen das Jpeg-Format und zum anderen das Raw-Format. Das Raw-Format erzeugt deutlich größere Daten, da dieses Format alle Informationen der Aufnahme speichert und somit die Möglichkeit bietet, die Qualität in der Nachbearbeitung zu erhalten. Es ist ein völlig unkomprimiertes Format und die unbearbeiteten Aufnahmen sehen in der Regel unfertig aus. Zumindest ist die Belichtung in den meisten Fällen unterbelichtet und muss in der Nachbearbeitung korrigiert werden. 

Das Jpeg-Format hingegen ist deutlich kleiner und wird teilweise schon in der Kamera automatisch bearbeitet. Dadurch erhält man in den meisten Fällen bereits fertige Fotos, die nur noch wenig Nachbearbeitung benötigen. Das Problem dabei ist, dass, sobald etwas nachbearbeitet werden muss, die Qualität beim Jpeg-Format sehr schnell abnimmt. 

Hier empfiehlt es sich, immer im Raw-Format zu fotografieren. Zwar sind die Daten etwas größer und dementsprechend werden auch größere Speicherkarten benötigt, aber im Nachhinein bleibt die Flexibilität bei der Bildbearbeitung groß. Wer sich nicht sicher ist, kann auch beide Formate wählen und von Bild zu Bild entscheiden. Allerdings ist es schlimmer kein Raw zu haben als kein Jpeg. Aus der Raw-Datei können später alle Formate auch als Jpeg exportiert werden.

Raster einblenden

Eine etwas unscheinbare Funktion ist das Linienraster auf dem Bildschirm. In den meisten Fällen ist es standardmäßig ausgeschaltet. Bei neun Kameras muss das Raster aktiviert werden. Dabei werden auf dem Bildschirm lediglich Hilfslinien eingeblendet. Diese helfen bei der Gestaltung des Bildes. Denn die Linien teilen das Bild sowohl horizontal als auch vertikal in drei gleich große Abschnitte. So lässt sich die Drittelregel sehr einfach auf die Bilder anwenden. Wer in der Bildgestaltung noch nicht ganz fit ist, sollte das Raster immer eingeblendet lassen. Manche Kameras bieten auch unterschiedliche Raster an, das kann je nach Gerät variieren. Das Drittelraster ist allerdings ein gängiger Standard, der bei jeder Kamera zu finden ist.

Autofokus oder manueller Fokus?

Eine wichtige Einstellung, die oft vernachlässigt wird, ist der Fokus. Hier gibt es zwei wesentliche Unterscheidungen. Zum einen den Autofokus, der automatisch einen Punkt im Motiv sucht und scharf stellt. Der manuelle Fokus wird, wie der Name schon sagt, von Hand eingestellt. Das eigenständige Scharfstellen ist oft gar nicht so einfach, zumal das kleine Display der Kamera meist nicht ausreicht, um zu erkennen, welcher Bereich scharf gestellt wurde. Abhilfe kann hier das sogenannte Focus Peaking schaffen. Dabei wird beim manuellen Scharfstellen der Bereich rot markiert, auf den scharfgestellt wurde. 

 

Der Autofokus ist zwar sehr hilfreich und in vielen Situationen mehr als ausreichend. Es gibt jedoch viele Situationen, in denen der Autofokus an seine Grenzen stößt. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen haben die meisten Kameras Probleme, einen Punkt zu finden, an dem das Motiv scharf gestellt werden kann. Hier ist es oft sinnvoll, in den manuellen Modus zu wechseln und das Motiv selbst scharf zu stellen. Bei den meisten Modellen kann der Fokus direkt in der Kamera eingestellt werden und bleibt während der Benutzung immer gleich. Manche Objektive haben auch eine Fokus-Taste, die das Umschalten zwischen den beiden Modi erleichtert. Es ist jedoch sehr wichtig, den Modus vor der Verwendung der Kamera zu überprüfen, da oft vergessen wird, in den Automatikmodus zu wechseln.

Im richtigen Modus fotografieren

Die meisten Kameramodelle bieten heutzutage verschiedene Aufnahmemodi, um das Fotografieren für jedermann so einfach wie möglich zu machen. Der wichtigste ist jedoch der M-Modus. In diesem Modus lassen sich alle wichtigen Funktionen sowie Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert individuell einstellen. Das ist zwar am Anfang etwas umständlich, falls man damit nicht vertraut ist, allerdings unerlässlich, um gute Ergebnisse zu erzielen. Denn je nach Lichtsituation muss sichergestellt werden, dass die Kamera die richtigen Informationen erfasst. Im Automatikmodus kommt es daher viel zu oft zu ausgebrannten Stellen im Bild. Der manuelle Modus gibt dem Fotografen die volle Kontrolle über alle möglichen Einstellungen. Der Automatikmodus eignet sich nur für schnelle Schnappschüsse, die nicht unbedingt perfekt sein müssen.

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Kameraeinstellungen beim Fotografieren

Neben den Grundeinstellungen gibt es eine Vielzahl von Einstellungen, die sich hauptsächlich auf die Aufnahmen auswirken. Dabei müssen die Einstellungen meist bei jeder Aufnahme neu gewählt werden. Denn je nach Motiv oder Lichtsituation sind andere Parameter notwendig.

Blende richtig wählen

Die Blende ist ein wichtiger Aspekt, der das Aussehen des Bildes beeinflusst. Welche Blende eingestellt werden kann, hängt zum Teil auch vom Objektiv ab. Denn nicht jedes Objektiv ist gleich lichtstark. Das bedeutet, dass die Blende unterschiedlich weit geöffnet werden kann. Dadurch regelt die Blende auch den Lichteinfall in die Kamera: Ist die Blende weit geöffnet, gelangt mehr Licht in das Objektiv, ist die Blende geschlossen, kann weniger Licht eindringen. Dadurch lässt sich gleichzeitig die Schärfentiefe steuern. Denn ist die Blende ganz geöffnet, wird nur ein kleiner Bereich des Motivs scharf abgebildet. Alles andere wird unscharf wiedergegeben. So lassen sich bestimmte Elemente isolieren und stärker in den Fokus rücken. Besonders bei Nahaufnahmen oder Portraits ist dies ein beliebtes Gestaltungselement. 

Andererseits lässt die geschlossene Blende zwar weniger Licht in die Kamera, sorgt aber auch dafür, dass das Bild weitgehend scharf und ohne nennenswerte Unschärfe abgebildet wird. Dies wird besonders in der Landschaftsfotografie genutzt, um alle Elemente im Bild scharf abzubilden. Das bedeutet, dass die Blende je nach Lichtmenge oder gewünschtem Effekt richtig eingestellt werden muss.

Verschlusszeit einrichten

Die Verschlusszeit ist neben der Blende und der ISO-Empfindlichkeit einer der wichtigsten Faktoren für die richtigen Kameraeinstellungen beim Fotografieren. Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Sensor belichtet wird. Je länger die Verschlusszeit, desto länger fällt Licht auf den Sensor. Dies führt unweigerlich zu einem hellen Bild. Wird eine kurze Verschlusszeit gewählt, gelangt deutlich weniger Licht in die Kamera. Neben der Kontrolle über die Lichtmenge haben die verschiedenen Verschlusszeiten auch Auswirkungen auf das Bild. Denn mit einer sehr kurzen Verschlusszeit, z.B. 1/1000 Sekunde, kann jede schnelle Bewegung eingefroren werden. So können auch bewegte Objekte gestochen scharf abgebildet werden. Bei langen Verschlusszeiten verschwimmt dagegen jede Bewegung. Dies wird oft bei fließenden Motiven verwendet. Lange Belichtungszeiten am Tag oder das Fotografieren von Wasserfällen sind häufige Anlässe für lange Verschlusszeiten. 

Daher sollte die Verschlusszeit so gewählt werden, dass sie zum Motiv passt, da es sonst zu unerwünschten Effekten oder unscharfen Bildern kommen kann.

Welcher ISO-Wert ist der richtige?

Der ISO-Wert wird sehr oft unterschätzt. Denn mittlerweile haben auch höhere ISO-Werte kaum noch sichtbares Rauschen. Die ISO-Empfindlichkeit macht die Kameraeinstellungen viel flexibler. Vor einigen Jahren war ISO 100 das Maß der Dinge und alles andere wurde gar nicht erst in Betracht gezogen. Denn das starke Rauschen, das mit höheren ISO-Werten einhergeht, war früher viel stärker. Heute wird das Rauschen bereits in der Kamera so gut korrigiert, dass höhere ISO-Werte überhaupt kein Problem mehr darstellen. So können auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen gemacht werden. Es ist jedoch zu beachten, dass ein hoher ISO-Wert durchaus mehr Rauschen erzeugen kann als geringere Werte. 

Wenn genügend Licht vorhanden ist, sollte immer ein niedriger Wert gewählt werden. Wenn jedoch wenig Licht vorhanden ist oder das Objektiv nicht besonders lichtstark ist, kann der ISO-Wert den notwendigen Ausgleich schaffen. Besonders wenn die anderen Kameraeinstellungen nicht anders gewählt werden können. Es ist wichtig, die eigene Kamera zu kennen, um abschätzen zu können, bis zu welchem Wert das Bildrauschen tolerierbar ist.

Erweiterte Kameraeinstellungen, die nicht vernachlässigt werden dürfen

Neben den vielen grundlegenden Kameraeinstellungen gibt es weitere Funktionen, die ebenfalls hilfreich sind. Diese sind meist situationsabhängig und müssen nicht immer neu eingestellt werden.

Weißabgleich einstellen

Der Weißabgleich ist eine wichtige Funktion, welche die Farbgebung des Bildes stark beeinflusst. Wird der Weißabgleich falsch gewählt, können Bilder schnell einen Farbstich bekommen. Oft funktioniert der automatische Weißabgleich gut, vor allem, wenn im RAW-Format fotografiert wird. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine genaue Farbwiedergabe erforderlich ist. Dies kann beim Fotografieren von Personen oder Produkten mit einer bestimmten Farbe der Fall sein. Hier ist es sinnvoll, den Weißabgleich manuell einzustellen. Dabei hilft eine Graukarte, die in das Motiv gelegt wird. Die Kamera speichert dann diesen neutralen Wert und passt den Weißabgleich entsprechend an. So kann sichergestellt werden, dass alle Farben naturgetreu wiedergegeben werden. 

Bei Studioaufnahmen ist das sinnvoll, bei Aufnahmen in einer Umgebung mit wechselnden Lichtverhältnissen kann es kompliziert werden. Denn wenn sich die Lichtverhältnisse ändern, muss der Weißabgleich neu eingestellt werden.

In der Landschaftsfotografie verwenden viele den Automatikmodus, da dieser bei normalem Sonnenlicht recht genau arbeitet.

Belichtungsmessung in den Kameraeinstellungen

Damit die Kamera die richtige Belichtung ermitteln kann, muss die vorhandene Lichtintensität gemessen werden. In der Vergangenheit war dies ein aufwendiger Prozess, da keine Kamera über eine solche Funktion verfügte. Es musste ein separates Messgerät verwendet werden, um das Licht zu messen und dann die richtigen Kameraeinstellungen zu wählen. Die meisten neuen Kameras haben eine solche Funktion integriert, was den Prozess erheblich vereinfacht. Es gibt 4 wichtige Einstellungen, die für die Belichtungsmessung verwendet werden können.

Mehrfeldmessung: Diese Methode ist bei den meisten Kameras bereits voreingestellt. Dabei analysiert die Kamera das gesamte Motiv und die dazugehörigen Helligkeitswerte. Ziel ist immer eine ausgewogene Belichtung des Bildes. Allerdings wird der Bereich, auf den fokussiert wird, etwas stärker bevorzugt als der Rest. Denn die Kamera geht davon aus, dass der Bereich, in dem sich der Fokuspunkt befindet, eine deutlich höhere Bedeutung hat. 

Spotmessung: Wie der Name schon sagt, bezieht sich die Kamera bei dieser Messmethode auf einen bestimmten Punkt im Motiv, meist die Bildmitte. Dies kann vorteilhaft sein, wenn ein Objekt fotografiert werden soll, das deutlich wichtiger ist als die Umgebung. Dies kann z.B. bei der Aufnahme von Personen der Fall sein. 

Selektive Messung: Bei dieser Methode wird nur ein Teilbereich des Bildes erfasst, in der Regel etwa 10 bis 15 Prozent. Dies ist sinnvoll, wenn bestimmte Bildbereiche für die Belichtungsmessung nicht relevant sind und daher die Werte nicht beeinflussen sollen. Insbesondere dann, wenn die Bildränder eine extreme Helligkeit aufweisen, die das restliche Bild negativ beeinflussen würde. 

Mittenbetonte Messung: Diese Messmethode bevorzugt die Bildmitte. Die Elemente am Bildrand werden deutlich weniger berücksichtigt. Dies ist sinnvoll, wenn sich ein interessantes Element in der Bildmitte befindet.

Belichtungskorrektur

Die Belichtungskorrektur ist nur relevant, wenn im Automatik- oder Halbautomatikmodus fotografiert wird. In diesen Modi übernimmt die Kamera automatisch die Einstellungen, was dazu führen kann, dass das Ergebnis entweder zu hell oder zu dunkel ausfällt. Um diesem Problem entgegenzuwirken, kann die Belichtungskorrektur verwendet werden. Wenn beispielsweise im Automatikmodus ein Foto gemacht wird und es erscheint insgesamt zu dunkel, kann das über die Belichtungskorrektur der Kamera signalisiert werden, dass sie heller oder dunkler belichten soll. Es kann schrittweise angepasst werden, wie stark die Grundbelichtung verändert werden soll. Dies kann in beide Richtungen geschehen, um sowohl unterbelichtete als auch überbelichtete Bilder auszugleichen. Die Belichtungskorrektur ermöglicht es, die automatischen Kameraeinstellungen noch weiter nach persönlichen Wünschen zu gestalten. Im manuellen Modus ist die Belichtungskorrektur nicht relevant, da hier alle Einstellungen eigenständig vorgenommen werden können.

Zeitverzögerung

Die Verwendung einer Zeitverzögerung kann in vielen Situationen dazu beitragen, bessere Bilder zu erzielen. Dies ist besonders dann nützlich, wenn längere Belichtungszeiten erforderlich sind und kein Fernauslöser zur Verfügung steht. Bei der Anwendung der Zeitverzögerung erfolgt die Aufnahme nicht unmittelbar nach dem Betätigen des Auslösers, sondern erst einige Sekunden später. Dadurch werden mögliche Kamerabewegungen beim Auslösen vermieden. In den meisten Fällen kann zwischen 2 oder sogar 10 Sekunden Verzögerung gewählt werden. Zwei Sekunden sind oft ausreichend, um leichte Verwacklungen zu vermeiden. Wenn jedoch trotzdem Unschärfen auftreten, stellt die Verwendung einer 10-Sekunden-Verzögerung eine bessere Alternative dar.

Besonders beim Fotografieren in der Nacht erweist sich die Zeitverzögerung als äußerst hilfreich, um Kamerabewegungen zu minimieren.

Bildstabilisierung

Was früher hauptsächlich in Objektiven zu finden war, ist mittlerweile eine Standardfunktion in jeder modernen Kamera geworden. Der Bildstabilisator gewährleistet, dass während des Fotografierens keine Verwacklungen auftreten. Dies erweist sich besonders bei längeren Brennweiten als äußerst hilfreich. Dadurch können auch bei freihändiger Aufnahme etwas längere Belichtungszeiten verwendet werden, und die Ergebnisse sind durchaus zufriedenstellend. Es ist jedoch ratsam, diese Funktion mit Bedacht zu verwenden und sicherzustellen, wann ein Stativ erforderlich ist.

Der Bildstabilisator kann in der Kamera ein- oder ausgeschaltet werden. In den meisten Fällen ist er bereits aktiviert. Dennoch ist es sinnvoll, bei Verwendung eines Stativs die Bildstabilisierung zu deaktivieren. In einer solchen Situation wird die Kamera bereits durch das Stativ stabilisiert, und der Bildstabilisator könnte auf dem Stativ ungewollte Bewegungen des Sensors verursachen. Selbst ohne aktiven Bildstabilisator können problemlos Bilder aufgenommen werden.

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Tipps für bessere Kameraeinstellungen

In der heutigen Zeit haben wir Zugang zu einer breiten Palette von Kameraeinstellungen. Einige dieser Einstellungen sind äußerst hilfreich, während andere die Bedienung durchaus komplexer gestalten können. Daher möchten wir dir im Folgenden einige Tipps geben, wie du die Kameraeinstellungen effektiver nutzen und diejenigen auswählen kannst, die für dich am wichtigsten sind.

Mit den Kameraeinstellungen experimentieren

Es gibt nichts Wichtigeres, als die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Daher ist es immer sinnvoll, einfach mit der Kamera zu experimentieren. Dabei müssen nicht zwangsläufig die besten Bilder entstehen. Vielmehr geht es darum, das Verhalten der Kamera zu erkennen. Nutze die verschiedenen Funktionen und versuche, die Auswirkungen auf das Bild zu verstehen. Auf diese Weise werden die einzelnen Kameraeinstellungen deutlich verständlicher, und du baust gleichzeitig eine gewisse Routine auf. Dies ermöglicht es dir, die gewünschten Einstellungen in entscheidenden Momenten viel schneller zu finden.

Das Ziel definieren

Bevor die Kameraeinstellungen festgelegt werden, sollte das Ziel klar definiert werden. 

Stelle dir ganz einfach die Frage: „Wie soll das Bild letztendlich aussehen?“ Wenn du diese Frage in deinem Kopf beantworten kannst, wird es viel einfacher, die richtigen Kameraeinstellungen zu wählen. Oftmals greift man automatisch auf dieselben Einstellungen zurück, weil die bewusste Auseinandersetzung mit dem Bild fehlt. 

Wenn beispielsweise ein Blendenstern im Bild sein soll, erfordert das logischerweise andere Einstellungen als für jemanden, der eine Langzeitbelichtung bei Tageslicht erstellen möchte. Daher ist die wichtigste Regel, sich kurz zu überlegen, wie das endgültige Ergebnis aussehen soll.

Licht nicht außer Acht lassen

Die Kameraeinstellungen stehen selten isoliert für sich, vielmehr werden sie von einem äußerst wichtigen Faktor beeinflusst – dem Licht. Die Wahl der Kameraeinstellungen sollte entsprechend von den Lichtverhältnissen und dem Verhalten des Lichts abhängen. Denn die Einstellungen für Aufnahmen bei schwachem Abendlicht sind andere als für Aufnahmen unter intensivem Mittagssonnenschein. Daher ist es von besonderer Bedeutung, stets die Lichtverhältnisse und die Position der Sonne genau zu beachten. Die Menge an einfallendem Licht kann rasch zu unterschiedlichen Kameraeinstellungen führen.

Kameraeinstellungen: Fazit

Die passenden Kameraeinstellungen sind leicht zu finden, sobald die verschiedenen Optionen bekannt sind. Diese können je nach Situation geschickt kombiniert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Hierbei ist es wichtig, stets das Licht im Auge zu behalten, da drastische Veränderungen in den Lichtverhältnissen oft eine Anpassung der Einstellungen erfordern.

Zusätzlich dazu gibt es zahlreiche nützliche Funktionen, die das Fotografieren erleichtern können. Je besser man diese im Voraus erkundet und ausprobiert, desto routinierter lassen sich diese im entscheidenden Moment einsetzen.

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