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Eine Island-Reise fängt in der Regel in Reykjavik an. Kein Wunder, denn kaum ein anderer Ort in Island ist so lebhaft wie Reykjavik. Interessanterweise lebt der Großteil der isländischen Bevölkerung entweder in oder um die Stadt herum. Der restliche Teil des Landes ist nicht so stark besiedelt. Wer also in Island nicht nur die Natur genießen möchte, ist in Reykjavik genau richtig. Hier gibt es viele Attraktionen und Museen, die einen Besuch wert sind. Hier findest du die 7 spannendsten Reykjavik Sehenswürdigkeiten für deinen nächsten Besuch.

Wo befindet sich Reykjavik?

Reykjavik ist die Hauptstadt und zugleich auch die größte Stadt Islands. Sie liegt an der Südküste des Landes. Die Stadt hat rund 135.000 Einwohner und ist dadurch der am stärksten bewohnte Ort in Island. Sie ist das Zentrum von Handel, Kultur und Regierung des Landes. Mit ihrer Lage gilt sie als die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. 

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Für wen ist ein Besuch in Reykjavik geeignet?

Reykjavik ist ein guter Ort für Familien, Paare und Alleinreisende. Trotz seiner nördlichen Lage ist die Stadt sehr jung und modern. Daher ist die Stadt auch für Alleinreisende sehr spannend. Man begegnet sehr vielen jungen Menschen, die ebenfalls auf Entdeckungstour in Reykjavik gehen. Obwohl Island grundsätzlich die Abenteuer suchenden und naturbewussten Touristen anzieht, ist Reykjavik auch für kürzere Städtetrips hervorragend.

Reykjavik Sehenswürdigkeiten

Die beliebtesten Reykjavik Sehenswürdigkeiten sind sehr breit gefächert. Angefangen bei zahlreichen Museen bis hin zu Restaurants. Kaum jemand würde in der nördlichsten Hauptstadt der Welt ein solches Angebot an Sehenswürdigkeiten erwarten. Dabei ist die Stadt im europäischen Vergleich nicht besonders groß.

Das Höfði-Haus in Reykjavik

Das Herrenhaus ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Das geschichtsträchtige Haus ist sehr gut erhalten und steht wie auf einem Präsentierteller. Denn anders als bei anderen altertümlichen Bauten, steht das Höfði-Haus sehr exponiert, ohne dass es mit der Zeit zugebaut wurde. Das Haus war einst der Treffpunkt für ranghohe Politiker wie beispielsweise Reagan und Gorbatschow.

 

Der Besuch ist besonders früh am Morgen zu empfehlen. Dadurch entgeht man den zahlreichen Touristen und kann das Bauwerk in Ruhe bestaunen. Je nach Wetter lässt sich das Höfði-Haus mit einem schönen Sonnenaufgang fotografieren. Besonders in Kombination mit den dahinter liegenden Bergen sticht das schneeweiße Haus besonders hervor.

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Hallgrimskirkja

Die Hallgrímskirkja ist eine lutherische Kirche im Zentrum von Reykjavík. Sie ist die größte Kirche in Island und eines der höchsten Bauwerke des Landes, allein der Turm selbst erhebt sich 73 Meter über dem Boden. Die Kirche gehört zu den bekanntesten Reykjavik Sehenswürdigkeiten, schon allein da es durch die Höhe das Stadtbild nachhaltig prägt. Allerdings begeistert die außergewöhnliche Architektur die meisten Besucher. Denn auch das Innere der Kirche, beeindruckt durch eine minimalistische Gestaltung. Gegen eine kleine Gebühr lässt sich der Turm mit einem Aufzug erklimmen. Jedoch ist der Andrang relativ groß, sodass viel Geduld gefragt ist. Allerdings wird man für das Warten mit einer einmaligen Aussicht über die komplette Stadt belohnt.

Die Skulptur Sólfar

Die Eisenskulptur Sólfar befindet sich an der nördlichen Küstenstraße Sæbraut unweit des Hafens. Sie wurde 2009 von dem Künstler Jón Gunnar Árnason geschaffen und sieht aus wie ein Wikingerschiff, das gerade aus dem Meer gekommen ist. Das Werk wurde von isländischen Sagen inspiriert, in denen Schiffe als Symbole für Reisen oder Beziehungen zwischen Menschen und Göttern verwendet wurden. Es ist eine der kostenfreien Reykjavík Sehenswürdigkeiten, die sich einer hohen Beliebtheit erfreuen. Beim Erkunden des Hafens gehört die Eisenskulptur Sólfar dazu.

Der alte Hafen von Reykjavik

Der alte Hafen von Reykjavik liegt im Zentrum der Stadt und ist ein beliebter Ort für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Er beherbergt viele Restaurants und Bars und bietet bei Sonnenuntergang einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt. Besonders am Abend sind die zahlreichen Bars und Restaurants sehr lebhaft. Daher ist der Hafen vor allem bei jungen Besuchern ein wahrer Magnet.

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Harpa-Konzertsaal

Die Konzerthalle Harpa ist eine der modernsten Bauten der Stadt. Direkt am Hafen gelegen ist das Bauwerk sehr schön gelegen. Die gläserne Fassade spiegelt das umliegende Wasser und wird so viel lebendiger. Am Abend wird die Fassade beleuchtet, wodurch das Gebäude umso beeindruckender wird. Die gläserne Außenfassade lässt das Licht ungehindert in jeden Raum eindringen und schafft so einen fast nahtlosen Übergang zwischen dem Innenraum und der äußeren Umgebung. Es wirkt wie eine moderne Interpretation eines Eisgletschers. Viele Gebäude auf Island finden ihre Inspiration in der faszinierenden Natur der Insel. Das Gebäude kann kostenfrei betreten werden, auch ohne eins der Konzerte besuchen zu müssen. Wer jedoch etwas mehr Zeit in der Stadt eingeplant hat, kann auch eine der Veranstaltungen besuchen.

Leuchtturm auf der Insel Grótta

Der Leuchtturm auf der Insel Grótta ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei Ebbe kann die Insel auch zu Fuß erreicht werden. Hier erhält man einen tollen Blick auf die isländische Landschaft mit einem schönen Leuchtturm am Horizont. Die Insel ist im Vergleich zu den restlichen Reykjavik Sehenswürdigkeiten deutlich weniger von Touristen besucht. Daher lässt sich hier die Natur und die Ruhe in vollen Zügen genießen. In den Monaten zwischen Oktober und März sind auf Island Nordlichter zu sehen. Auf der Insel Grótta lassen sich diese besonders gut beobachten.

Perlan

Perlan ist ein alter Heißwassertank in Islands Hauptstadt Reykjavík. Er wurde zu einem kuppelförmigen Gebäude umgebaut, das ein Museum und ein Restaurant beherbergt. Das Restaurant bietet einen 360-Grad-Blick auf Reykjavík, wo man Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten kann. Von der Aussichtsplattform aus kann man die ganze Stadt und darüber hinaus meilenweit in alle Richtungen sehen.

In Perlan finden das ganze Jahr über verschiedene Ausstellungen statt. Es gibt auch eine angelegte Eishöhle oder auch das Aurora Nordlicht Kino. Dabei lassen sich unterschiedliche Naturspektakel auf engstem Raum erkunden.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Reykjavik

Nicht nur die Stadt selbst, auch die Umgebung von Reykjavík hat unglaublich viel zu bieten. Wer etwas mehr Zeit eingeplant hat, kann verschiedene Touren buchen, um die Natur rund um Reykjavík zu erkunden. Besonders die imposanten Wasserfälle, die sich in unmittelbarer Umgebung befinden, gehören zum Pflichtprogramm. Dabei ist ein Mietauto am sinnvollsten. Dadurch lassen sich die unterschiedlichsten Orte flexibel erkunden. Alternativ lassen sich in Reykjavík viele Bustouren buchen, die ebenfalls dieselben Attraktionen anfahren.

Der goldene Kreis

Der Goldene Kreis ist eine beliebte Touristenroute in Island. Es ist ein 300 Kilometer langer Rundweg von Reykjavik aus, der beispielsweise den Wasserfall Gullfoss und den Nationalpark Thingvellir umfasst. Die Route ist sehr beliebt, weil sie die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Island in einer Tour anbietet. Gletscher, Geysire oder Wasserfälle, all das bekommt man in einer Tour geboten. Kein anderes Land hat so viel unterschiedliche Natur auf einem so engen Platz zu bieten. Einige der Sehenswürdigkeiten dienten schon in einigen beliebten TV-Serien als Kulisse.

Polarlichter in Reykjavik

Ein Polarlicht ist ein natürliches Phänomen, das auftritt, wenn geladene Teilchen von der Sonne mit Atomen in der Erdatmosphäre zusammenstoßen. Das Ergebnis ist ein farbenprächtiges Lichterspiel, das über dem Nachthimmel tanzt. Auf Island lassen sich in den Wintermonaten die Nordlichter sehr gut beobachten. Dafür muss man sich lediglich außerhalb der Städte aufhalten, um der Lichtverschmutzung zu entkommen. Ein klarer Nachthimmel ist ebenfalls notwendig, um die Nordlichter gut sehen zu können.

Wale beobachten in Reykjavik

Walbeobachtung in Reykjavik ist eine beliebte Aktivität, und es werden viele verschiedene Touren angeboten. Die beste Jahreszeit, um Wale zu sehen, ist von Juni bis August, wenn sie in der Nähe der isländischen Küste schwimmen. Besonders Zwergwale können von Reykjavik aus häufig beobachtet werden. Zwar lässt sich auch der ein oder andere Blick vom Ufer aus erhaschen, für ein intensiveres Erlebnis ist die Beobachtung vom Meer aus deutlich empfehlenswerter. Einen Wal aus engster Nähe zu erblicken, ist ein Erlebnis, was für immer in Erinnerung bleibt. Bei einem Island Besuch sollte diese Gelegenheit definitiv genutzt werden.

Blaue Lagune Island

Die Blaue Lagune in Island ist eine geothermische Thermalquelle in der Nähe der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Sie ist die meistbesuchte Attraktion in Island und es ist nicht schwer zu verstehen, warum! Früher war es möglich, ohne Probleme die Therme zu besuchen, mittlerweile sind die Besucherströme so groß, dass der Eintritt reguliert wird. Daher muss ein Ticket im Voraus gebucht werden, um in das Bad gelangen zu können. Daher ist ein Besuch immer gut einzuplanen, denn spontane Besuche sind nicht möglich. Zwar ist das definitiv für viele eine Hürde, allerdings wird dadurch gewährleistet, dass die Lagune nicht überfüllt wird. Mittlerweile gibt es sogar eine Bar und einen Maskenbereich, wodurch man den Besuch richtig genießen kann.

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Unterkünfte in Reykjavik

Reykjavik ist bekannt für seine Hotels*, und so ist es nicht verwunderlich, dass es viele Möglichkeiten gibt, wenn es um Unterkünfte geht. Für etwas gehobene Unterkünfte muss allerdings oft tief in die Tasche gegriffen werden. Für Reisende, die in einem Apartment oder Hostel übernachten möchten, aber nicht viel Geld für eine Unterkunft ausgeben wollen, empfehlen wir Airbnb – dort gibt es oft tolle Angebote für Apartments und Hostels in Reykjavik! Eine weitere Option ist die Buchung von Unterkünften direkt bei Einheimischen über Websites wie z.B. Couchsurfing.

Reykjavik Sehenswürdigkeiten: Fazit

Reykjavik ist eine faszinierende Stadt. Auch wenn viele Touristen die isländische Natur entdecken wollen, ist die Stadt Reykjavik für viele Besucher eine echte Überraschung. Die Stadt ist in jeder Hinsicht sehr modern und fortschrittlich. An jeder Ecke gibt es hippe Bars und Restaurants. Darüber hinaus bietet die Stadt sehr viele kulturelle Attraktionen wie Museen oder Kunstausstellungen. Kunst und Architektur lassen sich in der Stadt an jeder Ecke entdecken. Jedes Gebäude scheint seine eigene Geschichte zu haben und lädt zum Entdecken ein. Besonders deutlich wird dies am Bau der Hallgrims-Kirche in der Mitte der Stadt. Sie ist auch eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Ein Besuch der Stadt Reykjavik ist sehr zu empfehlen. Allerdings sollte genügend Zeit eingeplant werden, um nicht nur die Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern einfach das Lebensgefühl der Stadt zu erleben.

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